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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
824
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Anschlag gelingt. Wenn Ihr aber verrathen solltet, was hiervorgegangen ist, so werde ich den Dolch eines Lutei*) finden,der Euch erreichen soll, und wäret Ihr auch unter den Fal-ten des Mantels von Hyder selbst geborgen. Mittlerweileempfangt dieß Schreiben und übersendet dasselbe, wenn IhrEuch im Besitz von Bangalore befindet, an General Smith,dessen Division Befehl erhalten wird, den Grenzen von My-sore so nahe zu rücken, wie es ohne Verdacht zu erregen ge-schehen kann."

Hierauf trennte sich das würdige Paarder Popiah umseinem Herrn Bericht über diese im Geheimen ausgesponnencnKabalen abzustatten; Middlemas, um sich der Biegom aufihrer Rückreise nach Mysore anzuschließen. Das Gold unddie Diamanten Tippu's, die wichtige Stellung, die er balderreichen würde, die Aussicht, sich zugleich den launenhaftenOberbefehl des reizbaren Tippu und die lästigen Ansprücheder Biegom vom Halse zu schaffen, waren so angenehme Ge-genstände der Betrachtung, daß er kaum an das Schicksal sei-nes europäischen Opfers dachte, vielleicht etwa nur um seinGewissen mit der Hoffnung zu beruhigen, daß das einzigevon ihr zu duldende Leiden in dem Schrecken weniger Tagebestehen würde; im Laufe derselben werde er die Mittel er-langen, um sie von dem Tyrannen zu befreien, in dessen Ze-nana sie noch kurze Zeit eine. Gefangene sein werde. Er be-schloß zugleich, sie nicht eher zu sehen, als bis er ihr Schutzgewähren könne, denn er bedachte mit Recht die Gefahr,welcher sein ganzer Plan ausgesetzt werden könnte, wenn dieEifersucht der Biegom wieder erwachen sollte. Er hoffte, daßdieselbe, jetzt schlafen würde; während ihrer Heimkehr nach

Banditen.