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„Als ich Euch in dieser Weise zu sprechen wünschte, HerrHartley, und eine öffentliche Unterredung ablcbnte, wo wir' mit bei weitem geringerer Freiheit uns hätten unterhaltenkönnen, geschah dieß in der Absicht Euch Alles zu sagen.Ich glaubte, daß alte Erinnerungen Euch einigen Kummerverursachen können, allein ich verließ mich darauf, daß die-selben nur einen Augenblick dauern würden. Da ich EureFreundschaft zu behalten wünsche, so ist es paffend, daß ichEuch erweise, dieselbe zu verdienen. Ich muß Euch also zu-erst meine Lage nach dem Tode meines Vaicrs darlegen.Nach der Meinung der Welt galten wir stets als arm, wieIhr dieß schon wißt; im wahren Sinn des Wortes hatte ichaber nie gekannt, was Armuth wirklich war, bis ich in eineabhängige Lage bei einer entfernten Verwandten meines ar-men Vaters kam, welckw unsere Verwandtschaft zum Vor-wand nahm, um alle Plackerei ihres Haushaltes mir aufzu-bürden, während sie mir nicht zugestand, daß ich dadurch dengeringsten Anspruch auf Gunst, Güte oder etwas sonst alsdie dringendsten Bedürfnisse erlangte. In diesen Umständenerhielt ich von Herrn Middlemas einen Brief, worin er mirsein verhängnißvolles Duell und dessen Folgen erzählte. Erhatte nicht gewagt, mir zu schreiben, daß ich sein Elend thei-len möge; jetzt aber, wo er sich im Ueberfluß unter demSchutz eines mächtigen Fürsten befand, dessen Weisheit dieEuropäer, die in seinen Dienst traten, zu schätzen und zu be-schützen wußte — jetzt, wo er jede Aussicht besaß, unsererRegierung wesentliche Dienste durch seinen Einfluß bei Hy-der Ali zu leisten, so daß er Hoffnung hegen konnte, die Er-laubniß zur Rückkehr zu erhalten, damit er sich zum Prozeßwegen des Todes seines Kommandeurs stelle — jetzt drängteer mich nach Indien zu kommen und sein wiederum aufleben-