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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Menie, als diese eintrat,seid Ihr nicht auf ein oder zweiTage ausgegangen, wie ich dem Herrn sagte? Mis c'estegst es ist einerlei. Ihr werdet zu Monsieur sagen, wiegeht's und Adieu; da der Herr so artig ist, sich nach unsererGesundheit zu erkundigen und da er sieht, daß wir unsBeide wohl befinden, so wird er wieder nach Hause gehen."

»Ich glaube, Madame," sagte Miß Gray, indem sie sichoffenbar zu dieser Aeußerung zwang,daß ich mit diesemHerrn einige Minuten im Geheimen reden muß, wenn Ihrmir cs erlaubt."

Nicht wahr, das heißt, geht fort? ich erlaube es abernichtich kann ein geheimes Gespräch zwischen einem jungenManne und einem hübschen jungen Weibe nicht leiden; celun'e8t pus Iionnöte, das darf in meinem Hause nicht geschehen."

So mag es außerhalb desselben geschehen," erwiderteMiß Gray, weder empfindlich noch schnippisch, sondern mit dergrößten EinfaltHerr Hartley wollen Sie in den Gar-ten gehen? Und Ihr, Madame, könnt uns vom Fenster ausbeobachten, wenn eine so genaue Ueberwachnng den Sittendes Landes gemäß ist."

Mit diesen Worten schritt sie durch eine Gitterthüre in denGarten mit so einfachem Wesen, daß es schien, sie wünscheden Vorstellungen ihrer Beschützerin hinsichtlich des Anstandessich zu fügen, obgleich dieselben ihr sonderbar schienen. DieKönigin von Saba wurde ungeachtet ihrer natürlichen Un-verschämtheit durch den Gleicbmuth der Miß Gray außerFassung gebracht und verließ das Zimmer in offenbaremAerger. Menie wandte sich zur Thüre zurück, die in denGarten führte, und sagte in derselben Weise wie früher, abermit weniger Nachlässigkeit des Ausdrucks:Ich möchte sicher-lich keinen Anstoß geben, indem ich die Sitten eines frem-