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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
805
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Zimmer öffnete sich an einer Seite in einen Garten, welchermit den glänzenden Blumensarben östlicher Klimate prangte';in der Mitte desselben erhob sich der Wasserstrahl eines Spring-brunnens und fiel in eine weiße Marmorcisterne zurück. DerKopf Hartlcy's schwindelte von tausend Erinnerungen; seinefrüheren Gefühle gegen die Gefährtin seiner Jugend, welchedurch die Entfernung und die manchfaltigcn Zufälle eines ge-schäftigen Lebens geschlummert haben mochten, wurden neubelebt, als er fich in ihrer Nähe und unter Umständen be-fand, welche durch unerwartetes Vorkommen und geheimniß-vollen Charakter seine höchste Spannung erregten. Ein Schrittließ sich vernehmen cs öffnete fich die Thüre eine Damekam zum Vorschein allein es war die stattliche Gestalt derFrau von Montreville.

Worin kann ich Euch dienen, Herr," fragte die Dame,d. h. wenn Ihr Eure Zunge diesen Morgen wieder gefun-den habt, die Ihr gestern verlort?"

Ich hatte die Absicht, der jungen Dame meine Aufwar-tung zu machen, die ich gestern Morgen in Eurer ErcellcnzGesellschaft sah," erwiderte Hartley mit achtungsvollem Be-nehmen-Ich habe lange die Ehre gehabt, sie in Europa zukennen und wünsche ihr meine Dienste in Indien anzu-bieten."

Sehr verbunden, sehr verbunden, allein Miß Gray istausgegangen und wird in ein oder zwei Tagen nicht wiederzurückkehren, Ihr könnt Bestellungen an sie mir mittheilen."

Verzeiht, Madame," erwiderte Hartley,ich habe jedochGrund zur Hoffnung, daß Ihr Euch in dieser Angabe irrt;hier kömmt ja auch die Dame selbst."

Was ist das, meine Theure?" sagte Frau von Montre-ville, in ruhigem Ton und mit ungerunzelter Stirne zur