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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
792
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sicht ermahnte er Hartley, nach Mysore zu kommen, und dasAntlitz des großen Fürsten zu schauen, dessen Blick Weisheiteinflöße und dessen Wink Reichthum übertrage, so daß Thor-hcit oder Armuth nicht vor ihm erscheinen könnten. Zugleichmachte er Hartley den Antrag, die Güte, die er ihm erwiesenhabe, dadurch zu vergelten, daß er ihm Alles zeigen wolle,was der Aufmerksamkeit eines Weisen im Lande Mysorewertd sei-

Hartley zeigte kein Widerstreben, die Unternehmung dervorgeschlaqenen Reise zu versprechen, wenn das gute Ver-ständniß beider Regierungen dasselbe gestatte, und dachte auchin Wirklichkeit mit vielem Interesse an die Möglichkeit einessolchen Ereignisses. Die Freunde schieden mit gegenseitigerZuneigung, nachdem sie nach orientalischem Brauch Geschenkeausgetauscht hatten, welche weisen Männern geziemten, beidenen man voraussetzen mußte, daß Kenntniß ihnen theurersei als Reichthum. Barak el Hadschi schenkte Hartley einkleines Gewicht Balsam von Mecca, den man in unver-fälschter Form nur sehr schwer erlangen kann, und gab ihmzugleich einen Paß besonderer Art, welcher, wie er versicherte,von jedem Beamten des Nawob geachtet werden würde, imFall sein Freund die Reise nach Mysore wirklich auszuführengedenke.Der Kopf dessen, der diesen Geleitsbrief mißachtet,"sagte er,wird nicht sicherer sein, als die Aehre des Gersten-stengels, welche der Schnitter mit der Hand ergreift."

Hartley erwiederte diese Höflichkeit durch einige Arzneien,die man im Osten noch wenig kannte, die jedoch nach seinerMeinung unter gewissen paffenden Anleitungen einem so ver-ständigen Manne, wie seinem mahomedanischen Freunde, un-bedenklich anvertraut werden konnten-

Einige Monate, nachdem Barak nach dem Innern von