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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
791
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Verhältniß zwischen beiden Mächten galt nämlich nur füreinen hohlen und ohne Aufrichtigkeit abgeschlossenen Waffenstill-stand. Er erzählte mehrere Geschichten zum Vortheil diesesFürsten, welcher sicherlich einer der weisesten war, dessenHindostan sich rühmen konnte ein Fürst, welcher unter dengroßen Verbrechen, die er zu Befriedigung seines Ehrgeizesvollbrachte, sehr häufig fürstliche Großmuth, und was nocherstaunenswerther war, unparteiische Gerechtigkeit übte-

Bei einer Gelegenheit besuchte Barak el Hadschi kurz vorseiner Abreise aus Madras den Doctor und kostete dessenScherbet, welchen er seinem eigenen vorzog, vielleicht weileinige Gläser Rum oder Branntwein hinzugesügt waren, umdas Getränk zu veredeln. Wahrscheinlich wurde der Pilgerungewöhnlich freigebig in seinen Mittheilungen, weil er sich zuwiederholten Malen an den Krug wandte, der die edle Flüssig-keit enthielt; er begnügte sich nicht mit der Lobpreisung sei-nes Nawob in der übertriebensten Bildersprache, sondern be-gann auch auf den Einfluß hinzuweisen, den er selbst überden Unbesiegltchen, über den Herrn des Glaubens und dasSchild des Propheten besaß.Bruder meiner Seele," sagte er,hege nur den Gedanken, daß du einer Sache bedarfst, die dirder allmächtige Hpder Ali Khan Bohauder geben kann, unddann bediene dich nicht der Vermittlung derer, welche in Pa-lästen wohnen, und denen Juwelen im Turban strahlen, son-dern suche die Zelle deines Bruders in der großen Stadt,welche man Seringapatam nennt, und der arme Fakir in sei-nem zerrissenen Kleid wird besser dein Gesuch dem Nawobvortragen (Hyder Ali nahm den Titel Sultan nicht an),als diejenigen, welche den Sitz der Ehre im Divan ein-nehmen."

Mit diesen und mehreren anderen Ausdrücken seiner Rück-