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verriegelte die Thüre. Die Diener meinten, er sei etwas be-trunken gewesen, habe in dem Zustande einen heftigen Rittzurückgelegt und nicht gewollt, daß Andere seinen Zustandmerken.
Hartley ging nicht ohne einige Besorgnisse zur Thüre sei-nes Zimmers; nachdem er mehrere Male angeklopft und ge-rufen hatte, erhielt er endlich die willkommene Antwort: „werist da?"
Als Hartlev seinen Namen nannte, öffnete sich die Thüreund Middlemas zeigte sich wohlgekleidet und mit gekräuseltemso wie gepudertem Haar; das Aussehen des Bettes bezeugtejedoch, daß cs vergangene Nacht nicht gebraucht war, undRichards Antlitz verstört und blaß, schien auf dieselbe That-sache hinzuweisen. Er sprach jedoch mit erzwungener Gleich-gültigkeit-
„Ich wünsche Euch Glück in den Fortschritten der Welt-klugheit, Adam, es ist jetzt Zeit den armen Erben zu verlas-sen und sich an denjenigen zu halten, der sich in unmittelba-rem Besitz des Reichthums befindet."
„Ich war vergangene Nacht bei General Witherington,"erwiderte Hartlev, „weil sich derselbe außerordentlich schlechtbefindet."
„So sagt ihm, er möge seine Sünden bereuen," bemerkteRichard. „Der alte Gray pflegte zu sagen, ein Doctor habeeben so gut Anspruch auf geistlichen Rath wie ein Pfarrer.Erinnert Ihr Euch, wie Doctor Dulberry, der Pfarrer, ihneinen Pfuscher in sein Handwerk nannte? Ha, so, so!"
„Ich erstaune über diese Art Sprache bei Euren Um-ständen."
„Warum nicht?" sagte Middlemas mit bitterem Lächeln.„Die meisten Menschen würden nur mit Schwierigkeit ihre