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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Handschrift auf Eurem Rücken sehen"); haltet das Maul undstört nicht unser Spiel mit Euren Possen, oder ich mache Euchso stumm wie Euren Bettkameraden."

Der Unglückliche sank erschöpft an die Seite seines scheuß-lichen Schlafgefährten zurück, und das gewöhnliche Spiel-geschwäß mit Flüchen vermischt hatte wie früher seinen Fort-gang.

Nach dieser Probe der verhärtetsten Gleichgültigkeit imGegensatz zum letzten Uebermaß des Elends überzeugte sichMiddlemas, wie wenig er von der Menschlichkeit seiner Lei-densgefährten zu hoffen hatte; sein Herz sank, und Gedankenan die glückliche und friedliche Heimath, die er sein Eigen-thum hätte nennen können, erhoben sich vor seiner erhitztenPhantasie mit einer Lebhaftigkeit der Auffassung, welLe anWahnsinn grenzte. Er sah vor sich den Bach, welcher sichdurch das Gemeinde-Moor von Middlemas schlängelte, wo erso oft kleine Mühlen zum Vergnügen der Menie ausgestellthatte, so lange sie noch ein Kind war. Ein Trank darauswäre alle Diamanten des Ostens werth gewesen, die er kürz-lich mit so vieler Andacht verehrt hatte; allein dieser Trankwurde ihm wie dem Tantalus verweigert.

Indem er seine Gedanken von dieser vorübergehendenTäuschung wieder sammelte, begriff er durch seine Kcnntnißder Medizin die Nothwendigkeit, womöglich seine Vorstellun-gen von Phantasiegebilden fern zu halten. Er bemühte sichzu bedenken, daß er ja selbst ein Wundarzt sei und deßhalbnicht die äußerste Furcht vor dem Inneren eines Militär-Hospitals hegen dürfe, die dessen Schrecknisse denjenigen ein-

»> Der Trommelschläger ertheilt die Peitschenhiebe bei den militäri-schen Exekutionen.