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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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seinen Schlummer störten, waren von der furchtbarsten so wietraurigsten Art. Sie kamen aus Reihen von Strohbettcn,welche in einer Art'militärischen Spitals dicht neben einan-der gestellt waren, wo ein hitziges Fieber die am meistenvorherrschende Krankheit war. Viele der Kranken befandensich im Fieberwahnfinn, während dessen sie schrieen, kreischten,lachten, fluchten und die furchtbarsten Verwünschungen aus-sticßen. Andere, welche sich ihres Zustandes bewußt waren,gaben dieß durch leises Gestöhn und einige Versuche zur An-dacht zu erkennen, welche ihre Unwissenheit hinsichtlich derGrundsätze und sogar der Form der Religion erwiesen. Die-jenigen, welche sich im Zustand der Wiedergenesung befanden,schwatzten laut von Zoten oder flüsterten mit einander überEntwürfe, welche, so weit eine aus dem Zusammenhang ge-rissene Phrase von einem Neuling verstanden werden konnte,sich auf gcwaltthätige und verbrecherische Thaten bezogen.

Das Erstaunen von Richard Middlemas kam seinemSchrecken gleich. Er hatte vor den armen Unglücklichen, mitdenen er jetzt zusammen uutergebracht war, nur Einen Vor-theil voraus, daß er nämlich den Luxus eines Strohsacksganz allein genoß; die andern Strohsäcke waren nämlich im-mer von zwei Unglücklichen eingenommen. Er sah Nieman-den, welcher auf die Bedürfnisse »der ihn umgebenden Un-glücklichen zu achten oder auf deren Klagen zu hören schien,oder bei dem er gegen seine gegenwärtige Lage Einsprucheinlcgen konnte; er sah sich nach seinen Kleidern um, damiter aufstehen und sich aus dieser Höhle der Schrecken rettenkönne, allein seine Kleider waren nirgends zu sehen, eben sowenig wie sein Mantelsack oder seine Schiffskiste. Es warsehr zu besorgen, daß er dieselbe niemals wieder sehenwürde.