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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Anhänglichkeit ist nur Eine von tausend Leidenschaften undNeigungen sie lassen sich täglich in Vergnügungen, die ihrGefühl abstumpfen, und in Geschäfte ein, wodurch sie sichzerstreuen; wir sitzen zu Haus, um zu weinen und zu beden-ken, wie kalt unsere Neigung erwidert wird!"

Die Zeit war jetzt gekommen, wo Richard MiddlemaS einRecht besaß, das Eigenthum zu verlangen, welches demStadtschrciber und Doctor Gray als seinen Vormündern zurVerwaltung übertragen war. Er verlangte dessen Einhän-digung und erhielt somit auch die Summe. Sein Pflegvatcrerkundigte sich natürlich nach den Absichten, die er jetzt beimBeginn seiner Laufbahn hege. Die Einbildungskraft des ehr-geizigen Träumers sah in dieser einfachen Frage einen Wunschvon Sellen des würdigen Mannes, ihm dasselbe Anerbieten,das er Hartley gemacht hatte, anzutragen oder vielleicht auf-zudrängcn. Er gab deßhalb die trockene Antwort, daß ihmeinige Hoffnungen dargeboten seien, -die er nicht mittheilendürfe; sobald er aber London erreiche, werde er seinem Pfleg-vater schreiben, und ihn mit seinen Aussichten bekannt machen,hinsichtlich derer er mit Vergnügen sagen könne, daß sie sehrangenehmer Art seien.

Gideon vermuthete, daß der Vater oder Großvater desjungen Mannes bei dieser entscheidenden Periode seines Le-bens vielleicht die Neigung gezeigt hätte», einigen Verkehrmit demselben zu eröffnen. Er erwiderte deßhalb:Richard,Ihr seid das Kind des Geheimnisses; wie Ihr zu mir kommt,so verlaßt Ihr mich; ich wußte nicht woher Ihr kommt, undjetzt weiß ich nicht, wohin Ihr geht. Vielleicht ist es nichtein sehr günstiger Umstand Eures Schicksals, daß Alles, wassich auf Euch bezieht, ein Geheimniß bleibt. Da ich aberstets mit Freundlichkeit an denjenigen denken werde, den ich