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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
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Richard hatte wirklich einen Versuch bei seinen unbeug-samen Verwandten gemacht; er hatte an Herrn Monsada ei-nen Brief voll von kindlicher Ergebung, von Liebe und Dank-barkeit gesandt, und um die Erlaubniß gebeten, mit ihm inPerson korrespondiren zu dürfen, wobei er versprach, sich injeder Einzelnheit von seinem Willen leiten zu taffen. DieAntwort bestand in der Zurücksendung seines Briefes mit ei-nem Dillet der Banquiers, deren Adresse benutzt war; es hießdarin, jeder weitere Versuch, sich Herrn Monsada aufzudrin-gen, werde die Ueberfendung irgend einer Geldsumme vonihrer Seite beendigen.

Während die Dinge auf Stevenlaw's Land sich so ver-hielten, ersuchte Adam Hartley eines Abends, seinem seitmehreren Monaten eingehaltenen Verfahren entgegen, seinenGefährten in der Lehrlingsschaft um eine Unterredung. Erfand ihn in dem kleinen Bosquet, und konnte nicht unterlassenzu bemerken, daß Richard Middlemas, wie er zum Vorscheinkam, ein kleines Paket in seinen Busen schob, als besorge er,daß dasselbe gesehen werde. Alsdann ergriff er eine Hackeund begann mit großem Eifer wie Jemand zu arbeiten, derwünscht, man solle glauben, daß er von ganzer Seele beiseiner Beschäftigung thätig sei.

Ich wünschte mit Euch zu sprechen, Herr Middlemas,"sagte Hartley,ich besorge jedoch, Euch zu unterbrechen."

Nicht im Geringsten," sagte der Andere, indem er seineHacke niederlegte;ich jätete nur das Unkraut aus, welckesseit dem letzten Regen so zahlreich emporgeschoffen ist; ich stehejetzt zu Euren Diensten."

Hartley ging in das Gebüsch und setzte sich; Richard ahmtesein Beispiel nach und schien die vorgeschlagene Mittheilungzu erwarten.