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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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691
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zu muffen. Gebt euch die Hände und laßt mich nichts mehrvon solchen Thorhcitcn hören."

Während der Herr in dieser Weise sprach, standen diejungen Leute vor ihm in der Haltung überführter Verbrecher;am Schluß seines Verweises wendete sich Hartlep freimüthigum und bot seine Hand seinem Gefährten, welcher sie auchannahm, jedoch nur nach dem Bedenken eines Augenblicks.Die Sache halte keine weiteren Folgen, als daß die jungenLeute niemals wieder dieselbe Vertraulichkeit gegen einanderzeigten, die während ihrer früheren Bekanntschaft stattgcfun-dcn hatte. Im Gegentheil, sie vermieden jede Verbindung,welche durch ihre Lage nicht durchaus erfordert wurde, undverkürzten so viel wie möglich ihren unvermeidlichen Verkehrin Berufsgeschäfteu; sie schienen somit einander so sehr ent-fremdet, wie es zwei Personen in demselben kleinen Hausenur immer sein konnten.

Was Menie Gray betrifft, so schien ihr Vater nicht diegeringste Besorgnis hinsichtlich ihrer zu hegen, obgleich siewegen seiner häufigen und fast täglichen Abwesenheit vomHause einem beständigen Verkehr mit den zwei hübschen jun-gen Leuten auSgeseßt war, welche Beide, wie man sich leichtdenken kann, ihren Ehrgeiz darauf richteten, ihr mehr zu ge-fallen , als die meisten Eltern für klug gehalten habenwürden; auch war die Kindsmagd Jamieson in Betrachtihrer Dienstbarkeit und ihrer übertriebenen Parteilichkeit fürihr Pflegkiud nicht eine Matrone, die ihr Schutz gewährenkonnte. Gideon jedoch wußte, daß seine Tochter in vollstemMaße die aufrichtige und reine Rechtschaffenheit seines Cha-rakters besaß, und daß niemals ein Vater weniger Ursachezur Besorgniß hatte, seine Tochter werde sein Vertrauen ver-rathen; während er sich deßhalb mit Recht sich auf ihre