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Louponheight trug kein Bedenken, ihre Hand für den größe-ren Theil des Abends in Beschlag zu nehmen, und dessenMutter, die wegen ihres gestrengen Festhaltens an den Unter-schieden des Ranges berühmt war, setzte die kleine Plebejerinneben sich beim Abendessen hin und äußerte sogar, daß dieTochter des Wundarztes sich sehr gut benehme, und vollkom-men zu begreifen scheine, wo und wer sie sei. Was den jun-gen Herrn selbst betraf, so machte derselbe so hohe Sprünge,und lachte in so gewaltiger Weise, daß er ein Gerücht veran-laßte, er wolle aus der Art schlagen und des Doctors Toch-ter in eine Dame seines alten Namens verwandeln.
Während dieses merkwürdigen Abends betrachteten Middle-mas und Hartley, welche in die Musikgallerie Zutritt gefun-den hatten, den Auftritt, wie es aber schien, mit sehr ver-schiedenen Gefühlen. Hartley war offenbar ärgerlich überdas Uebermaß der Aufmerksamkeit, welches der galante jungeHerr von Louponheight durch den Einfluß zweier FlaschenRothwein und die Gegenwart einer ausgezeichneten Tänzerinaufgereizt, der Miß Menie Gray erwies. Er sah von seinemhohen Standpunkt aus, jene stumme Darlegung der Galan-terie mit dem behaglichen Gefühle eines hungernden Ge-schöpfes, welches ein Gastmahl betrachtet, an welchem dieThcilnahme ihm untersagt ist; er betrachtete jeden außer-ordentlichen Sprung des muntern jungen Herrn in der Weisewie eine gichtbrüchige Person zugeschen haben würde, welcheBcsorgniß empfunden hätte, so oft der vornehme junge Stutzersich auf seine Zehen herabsenkte. Zuletzt verließ er die Gal-lerte, unfähig seine Regung zu bemeistern, und kehrte nichtwieder zurück.
Sehr verschieden war das Benehmen von Middlcmas. Erschien durch die Aufmerksamkeit, welche der Miß Gray allge-