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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Es gab Personen im Flecken Middlemas, welche unbedacht ge-nug zu der Vermuthung waren, daß Menie ein besserer Richterals irgend ein anderer über die verhältnißmäßigen Verdienstedieser ausgezeichneten Personen sein könne, hinsichtlich derendie öffentliche Meinung im Allgemeinen getheilt war. Nie-mand, selbst ihre vertrautesten Freundinnen wagten jemalsin bestimmten Ausdrücken die Frage an sie zu richten; ihrBetragen jedoch wurde genau überwacht und die Kritikerbeobachteten, daß ihre Aufmerksamkeiten dem Adam Hartleyoffener und freier erwiesen wurden. Sie lachte, schwatzteund tanzte mit ihm, während ihr Betragen gegen RichardMiddlemas scheuer und zurückhaltender war. Die Beobachtun-gen hierüber waren unzweifelhaft, das Publikum war jedochüber die daraus zu ziehenden Schlüffe getheilt.

Es war unmöglich, daß die jungen Leute, über welche indieser Weise verhandelt wurde, Letzteres nicht hätten merkensollen. Da sie von der kleinen Gesellschaft, worin sie sich be-wegten, gegen einander in Gegensatz gestellt wurden, hättensie von etwas besserem Schlage als gewöhnlich werden müs-sen, wenn sie auch nicht allmälig durch eigenen Antrieb inden Geist des Wetteifers gelangt wären, und sich als Neben-buhler für öffentlichen Beifall betrachtet hätten.

Auch ist nicht zu vergessen, daß Menie Gray zu einemder schönsten jungen Mädchen nicht allein von Middlemas,sondern von der ganzen Grafschaft herangewachsen war, worindieser kleine Flecken gelegen ist- Dieß war wirklich durchZeugnisse erwiesen, welche nicht weniger als entscheidend gel-ten mußten. Zur Zeit des Wettrennens sammelte sich ge-wöhnlich in dem Flecken eine Gesellschaft aus den höherenStänden des umliegenden Landes, und viele nüchterne Bürger