welche den schon von ihm empfangenen genau entsprachen.Alsdann befragte er den würdigen Stadtschrciber über dieMöglichkeit in's Heer zu treten, erhielt aber eine zweite Be-stätigung des von Doctor Gray ihm mitgetheilten Berichtes.Er erfuhr, daß kein Theil der Geldsumme ihm vor seinerMündigkeit zur Verfügung gestellt werden könne, und zwarnicht ohne die besondere Einwilligung seiner beiden Vormün-der und hauptsächlich derjenigen seines Pflegvaters. Er nahmdeßhalb Abschied von dem Stadtschrciber, welcher unter großerBelobung des vorsichtigen Benehmens, mit welchem er sprach,und seiner klugen Auswahl eines RathgeberS in dieser wich-tigen Krisis seines Lebens ihm zu verstehen gab, daß er selbstfür ein sehr mäßiges Lehrgeld ihn in seine Schreibstube auf-nehmen würde, wenn er die Laufbahn des Rechtes wählenwolle; er werde gern Tom Hillary fortschicken, um ihm Platzzu machen, denn der Bursch sei ihm zu naseweis und plageihn mit Geschwätz von seiner englischen Praxis, womit manhier auf dieser Seite der Grenze, Gott sei Dank, nichts zuschaffen habe. Middlemas dankte ihm für seine Güte undversprach ihm, sein gütiges Anerbieten zu überlegen, im Faller sich für den Beruf eines Rechtsgelehrtcn entschließen sollte.
Von Tom Hillary's Herrn ging Richard zu Tom Hillaryselbst, welcher sich damals gerade auf der Schreibstube befand.Es war ein 2vjährigcr eben so lebhafter als kleiner Bursch,welcher sich durch die Genauigkeit, womit er sein Haar fri-stete, und den Glanz eines mit Treffen besetzten Hutes so wieeiner gestickten Weste auszeichnete, womit er der Kirche vonMiddlemas am Sonntage zur Zierde gereichte. Tom Hillarywar der Schreiber eines Sachwalters in Newcastle am Tynegewesen, hatte aber seit einigen Jahren aus irgend einemGrunde es für zweckmäßig gehalten, seinen Wohnsitz in Schott-