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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
626
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Richtungen durchzogen ist» und Sümpfe, Berge und Mooreeinschließt. Für nächtliche und gefährliche Reisen durch einunzugängliches Land, welche nur die Leistung von Dienstender wesentlichsten Art bezwecken für solche Reisen, bei wel-chen Gesundheit und Leben verloren gehen oder wenigstensaus's Spiel gesetzt werden, empfängt der schottische Dorfarztim besten Falle einen sehr mäßigen Lohn, oft einen solchen,welcher gänzlich unverhältnißmäßig ist; sehr häufig aber be-kömmt er auch gar keine Bezahlung seiner Mühen. Es stehenihm nicht die großen Hülfsquellen zu Gebote, die seinen Col-lege« in einer englischen Stadt eröffnet find. Die Bürger ei-nes schottischen Fleckens sind durch ihre sehr beschränkten Mit-tel des Luxus für Gicht, Ueberladung und alle die chronischenKrankheiten unempfänglich, welche den Reichthum und dieTrägheit begleiten. Vier Jahre der Enthaltsamkeit setzen siein Stand, das Mittagessen einer Parlamentswahl auszuhal-ten, und auf zerschlagene Köpfe ist keine Aussicht, wo einigezwanzig oder vierzig ruhige Wähler das Geschäft bei Tischeabmachen. Dort ergießen nicht die Mütter des Staates imLaufe eines jeden Jahres eine gewisse Quantität Arznei indie Eingeweide ihrer geliebten Kinder. Jedes alte Weib voneinem Ende des Stadtgebietes bis zum andern kann eineDosis Bittersalz verschreiben, oder ein Pflaster schmieren;nur wenn ein Fieber oder ein Schlagfluß ernstliche Gefahrdarbietet, wird die Hülfe des Doctors von seinen Nachbarnim Orte selbst angerufen.

Jndeß der Mann der Wissenschaft kann sich über Unthätig-keit oder Mangel an Praxis nicht beklagen. Findet er keinePatienten vor seiner Thüre, so sucht er dieselben in einemweiteren Kreise. Wie der Geist in Bürgers Lenore reitet erzur Mitternacht und durchzieht in der Dunkelheit Pfade, die