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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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eine Liebesgeschichte von meiner jungen Freundin Fairscribezu vernehmen einer so hübschen, wohlerzogenen und un-gezierten jungen Dame, als jemals eine auf den neuenSpaziergängen von Princc'sstrcet oder Heriot-Row einherwandelte, wenn sie nicht von einem Schwarme Anbeter um-ringt ist, wobei sie sich nach meiner Meinung weniger zu ih-rem Vorthcile zeigt. Eine so entschiedene Junggesellenschaft,wie die meinige, hat in solchem löte n löte ihre Vorrechte,vorausgesetzt, ihr seid vollkommen guter Laune und aufmerk-sam, oder könnt wenigstens für den Augenblick dieß zu seinscheinen, und ihr wollt nicht die Manieren eurer jüngerenJahre nachäffen, bei welchem Versuche ihr ohnedem euch nurlächerlich machen würdet. Ich erhebe keinen solchen Anspruchauf Gleichgültigkeit in Gesellschaft einer hübschen jungenDame, wie jener Dichter ersehnte, welcher neben seiner Ge-liebten zu sitzen wünschte:

.... so ruhig, sonder Pein,

Als könu' ihr kindlich holder Reiz

Nicht Glück und Schmerz verleih».

Im Gegcntheil, ich kann auf Schönheit und Unschuld wie aufEtwas blicken, dessen Werth ich kenne und achte, ohne denWunsch oder die Hoffnung, sie mir anzueignen, zu nähren.Eine junge Dame kann mit einem alten Junggesellen wie ichohne Künstelei und Geziertheit reden; wir können vielleichteine Art Freundschaft gegen einander zeigen, die um so zärt-licher ist, als wir verschiedenen Geschlechtes sind, obwohl die-ser Unterschied sehr wenig damit zu schaffen hat.

Nun höre ich, wie meine höchst weise und kritische Nach-barin im Stillen die Bemerkung macht:Herr Crostangrybefindet sich auf dem Wege eine Thorheit zu begehen. Erlebt in behaglichen Umständen der alte Fairscribe weiß