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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
617
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dieser Schiller läßt Euch nicht so leicht fahren. Ich vergaßeine Verabredung in Bezug auf besondere Geschäfte, und kamabsichtlich einer anderen nicht nach, damit ich zu Hause blei-ben und sein verdammtes Buch durchlesen könne, welchesdennoch nur von zwei Brüdern, den größten Schurken, han-delte, von denen ich jemals gehört habe. Der eine istnahe daran, seinen eigenen Vater zu ermorden, und der an-dere, was Ihr noch für sonderbarer halten werdet, hat essich in den Kopf gesetzt, seine eigene Frau lüderlich zumachen."

Ich erkenne somit, Herr Fairscribe, daß Ihr keinen Ge-schmack für das Romantische im wirklichen Leben besitzt, undkein Vergnügen an der Betrachtung jener aufregenden An-triebe findet, welche Menschen von feurigen Leidenschaften zugroßen Tugenden und großen Verbrechen hindrängen."

Nun, was das betrifft, so bin ich dessen nicht so sicher.Aber um den Stoff zu verbessern," fuhr der Kritiker fort,habt Ihr Hochländer in jede Geschichte eingeführt, als woll-tet Ihr velis et remis in die alten Tage des Jakobitismuswieder zurücksegeln. Ich muß offen mit Euch reden, HerrCroftangry. Ich kann nicht sagen, welche Neuerungen inKirche und Staat möglicherweise jetzt vorgefchlagen werden,allein unsere Väter waren Freunde von Neuerungen in bei-den, wie dieselben bei der glorreichen Revolution gesetzlichbegründet wurden, und sie konnten die bunten hochländischenMäntel ebensowenig als das weiße Chorhemd leiden. Ichwünsche bei Gott, daß dies ganze hochländische Fieber derprotestantischen Thronfolge und der calvinistischen Kirche vonSchottland keinen Schaden bringe."

Beide sind zu fest in den Seelen der Unterthanen be-gründet," sagte ich,um durch alte Erinnerungen leiden zu