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denn ich will niemals wieder dein Gesicht sehen, falscherSchlingel! du sollst dich schämen, mir in's Gesicht zu blicken."
»Ich schäme mich niemals, Jemandem in's Gesicht zublicken," sagte Robin etwas bewegt, „und außerdem will ichEuch auch heute noch in's Gesicht blicken, wenn Ihr im klei-nen Dorfe dort einkehren wollt."
„Vielleicht würdet Ihr eben so gut wegbleiben," sagte seinKamerad; er wandte seinem früheren Freunde den Rückenund trieb sein ungern ihm folgendes Vieh zusammen, wobeiihm der Verwalter half, welcher einige wirkliche und einigeverstellte Theilnahme an Wakefields Mißgeschick zeigte.
Nachdem Harry Wakeficld einige Zeitlang mit mehr alsEinem der benachbarten Pächter unterhandelt hatte, welcheihm den Platz für die Unterbringung seiner Heerde nicht ge-währen konnten oder nicht gewähren wollten, erreichte erendlich in seiner Noth seine Absicht bei dem Wirthe des Bier-hauseS, wo er und Robin Oig bei ihrer ersten Trennung voneinander überein gekommen waren, die Nacht mit einanderzuzubringen. Der Wirth gestattete ihm, sein Vieh auf einunfruchtbares Moor zu einem nur wenig geringeren Preisezu treiben, als der Verwalter gefordert hatte; die elendeWaide, sowie der dafür bezahlte Preis wurde von ihm alsSteigerung des Treu- und Freundschaftsbruches von Seitenseines schottischen Bekannten betrachtet. Diese Richtung derLeidenschaft von Wakefield wurde von dem Verwalter, welcherseine eigenen Gründe hatte, um sich über den armen Robinzu ärgern, weil derselbe, ohne es zu wissen, die Ursache war,daß er bei seinem Herrn in Ungnade fiel, sowie von demWirth, und zwei oder drei zufälligen Gästen ermuthigt, welcheden Viehtreiber in seinem Zorn gegen seinen früheren Ge-fährten, einige aus altem Groll gegen die Schotten, welcher