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bei und legten mit feierlicher Ehrerbietung den Leichnamihres Kameraden in den Sarg, während der Todtenmarschwieder geschlagen wurde und die verschiedenen Compagnienin einzelnen Reihen nach einander bei dem Sarg vorbei zo-gen, damit Alle ans dem furchtbaren Schauspiel die War-nung erhielten, welche dasselbe zu geben bestimmt war. DasRegiment marschirte alsdann von dem Platze hinweg, undstieg wieder die alte Klippe hinan, wobei seine Mustk, wiegewöhnlich bei solchen Gelegenheiten, lebhafte Melodien spielte»als ob der Kummer oder sogar ein schwermüthiger Gedankeso kurz wie möglich im Herzen eines Soldaten verweilendürfe-
Zu gleicher Zeit trug die kleine, vorher erwähnte Abthei-lung die Todtcnbahre des unglücklichen Hamish, zu dessen de-müthigem Grabe in einem Winkel des Kirchhofes von Dun-barton, welcher Verbrechern, gewöhnlich zuzewiesen wurde.Hier ruht unter den Schuldigen ein Jüngling, dessen Name»wenn er das Unheil der verhängnißvollen Ereignisse überlebthätte, durch die er zum Verbrechen getrieben ward, die Be-richte der tapferen brittiseben Armee geschmückt haben würde.
Der Pfarrer von Glenorquhy verließ sogleich Dunbarton,als er Zeuge des letzten Auftritts dieser traurigen Katastrophegewesen war. Seine Vernunft erkannte die Gerechtigkeit desUrtheilS, welches Blut für Blut erheischte, und er begriff,daß der rachsüchtige Charakter seiner Landsleute eines starkenZwanges der Gesetze bedürfe- Dennoch betrauerte er denTod des einzelnen Opfers. Wer vermag dem Donnerkeil desHimmels seine Richtung zu geben, wenn er unter die Bäumedes Waldes hcrabfährt? Wer aber kann ein Bedauern un-terdrücken, wenn er zum Gegenstand seines vernichtenden Zie-les den schönen Stamm einer jungen Eiche wählte, we^e die