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könne; sie verließ die Hütte und ging fort in dem glänzendenMondschein.
Die Weiber, die sich am Leichnam des Ermordeten be-schäftigten, sprangen auf von ihrer schmerzlichen Arbeit, umder schlanken Gestalt nachzublicken, als dieselbe unter denKlippen dahinglitt. „Es ist mir lieb, daß sie fort ist,"sagte Eine der jüngeren Frauen, „ich mögte ebenso gern einenLeichnam zurichtcn, wenn der böle Feind selbst — Gott segneuns — sichtbar vor uns stünde, als wcnn Elspat vom Baumeunter uns wäre. Ja, ja, sie hat zu ihrer Zeit viel zu vielVerkehr mit dem Teufel gehabt."
„Albernes Weib," erwiderte die Frau, welche das Gesprächmit der fortgcgangenen Elspat unterhalten hatte, „glaubst du,daß cs einen schlimmeren Feind auf Erden oder unter der-selben, als den Stolz und die Wuth eines beleidigten Weibes,wie dort jener blutigen Here giebt? Wisse, daß sie an Blutebenso gewöhnt ist, wie ein Maaslieb an Thau. Sie hatden Tod von manchem braven Mann wegen geringer Belei-digung veranlaßt, die ihr und den Ihrigen erwiesen war,aber ihre Knieflechsen sind durchhauen, da ihre Wolfsbrut alsMörder den Tod des Mörders erleiden muß."
Während die Weiber sich so unterredeten, als sie am Leich-nam von Allan Breack Cameron wachten, setzte die unglück-liche Ursache seines Todes ihren einsamen Pfad auf demGebirge fort. So lange sie die Hütte erblicken konnte, thatsie sich einen starken Zwang an, damit keine ihrer Feindinnendurch ihre Veränderung in Schritt oder Bewegung Ursachezum Frohlocken habe, wenn das Uebcrmaß ihrer geistigenAufregung oder vielmehr Verzweiflung berechnet würde. Sieging deßhalb eher mit langsamen als mit schnellen Schritten,und schien mit aufrechter Haltung das erlittene Unglück zu