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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
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Von den Wirkungen dieses letzten Trankes erwartete sie, wieder Leser wahrscheinlich schon vermuthct haben wird, mitSicherheit eine Verzögerung der Abreise von Hamish überdie Zeit hinaus , welche für seine Wiederkehr festgesetzt war;sie verließ sich ferner auf seinen 'Abscheu vor der gefürchtetenStrafe, der er jetzt ausgesetzt war, als auf das sicherste Mit-tel, seine Rückkehr überhaupt zu verhindern.

Tiefer wie natürlich war der Schlaf von Hamish MaeTavish an jenem verhängnißvollen Abende, nicht aber dieRuhe seiner Mutter. Kaum schloß sie von Zeit zu Zeit ihreAugen; sie erwachte immer wieder im Schrecken, daß ihr Sohnaufgestandcn und fortgegangen sei; erst als sie zu seinem La-ger getreten war, und sein tiefes und regelmäßiges Athem-holen vernahm, beruhigte sie sich hinsichtlich der Tiefe desSchlafes, worin er versunken war.

Sie besorgte, die Dämmerung könne ihn erwecken, unge-achtet der ungewöhnlichen Stärke der Mittel, womit sie seinenTrank gemischt hatte; sie wußte, daß Hamish, so lange nochHoffnung für einen Sterblichen vorhanden war, die Reise zuvollenden, dieselbe auszuführen versuchen würde, sollte er auchdurch die Anstrengungen unter Weges sterben. Durch dieseneue Furcht aufgeregt, suchte sie das Licht durch Verstopfungaller Ritzen und Spalten zurückzuhalten, durch welche dieMorgenstrahlen in ihre elende Wohnung eher Zugang, alsdurch eine andere Oeffnung finden konnten. Dieß Alles thatsie, um bei ihrem Elend und Mangel ein Wesen zurückzuhal-ten, dem sie die Welt mit Freuden übertragen haben würde,wenn dieselbe ihr zur Verfügung gestanden hätte.

Ihre Besorgnisse waren nutzlos; die Sonne erhob sichhoch am Himmel, und nicht der schnellste Hirsch in Bread-albane, wären die Hunde auf seinen Fersen gewesen, hätte,