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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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beste Trost, den er mir gab, war die Kunde, daß Ihr Euchwohl befindet und mich bald besuchen würdet. Hütet Euchaber vor Mac Phadraick, mein Sohn, denn als er sich denFreund Eures Vaters nannte, war es ihm mehr an demelendesten Rinde in seiner Heerde wie an dem LebenSblut vonMac Tavisb Mhor gelegen. Benütze deßhalb seine Diensteund bezahle ihn dafür, denn so muß man mit unwürdigenLeuten handeln, aber befolge meinen Rath und vertraue ihmnicht."

Hamish konnte einen Seufzer nicht unterdrücken, welcherder Elspat anzudeutcn schien, daß ihr Rath zur Vorsichtzu spät komme.

Was habt Ihr mit ihm vorgchabt?" fuhr sie fort, heftigund erschreckt.Ich habe Geld von ihm bekommen, und ergibt Nichts ohne Werth; er gehört nicht zu denen, welcheGerste für Streu austausche»; reuet Euch Euer Handel undkönnt Ihr ihn abbrechen, ohne daß Eure Aufrichtigkeit oderMannheit Schande erlange, so gebt ihm sein Silber zurückund trauet nicht seinen schönen Worten."

Das geht nicht, Mutter," sagte Hamish,auch bereueich nicht dasjenige, wozu ich mich verpflichtet habe, wennnicht allein deßhalb, daß es mich veranlaßt Euch bald zuverlassen."

Mich verlassen? Alberner Knabe, glaubt Ihr, daß ichnicht die Pflicht kenne, die dem Weibe oder der Muiter eineskühnen Mannes gebührt? Du bist jetzt noch ein Knabe, und alsdein Vater vor zwanzig Jahren der Schrecken des Landeswar, verachtete er nicht meine Gesellschaft und meinen Bei-stand, sondern sagte oft, meine Hülfe sei so viel werth als diezweier Diener."