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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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lichen Mondes. Sie machte sich vergeblich solche Gedanken;ihres Sohnes erwarteter Ruf trieb sie nicht von ihrem hartenLager, wo sie von seiner Ankunft träumte. Hamish kamnicht.

Unerfüllte Hoffnung," sagt der königliche Weise,machtdas Herz krank." So kräftig auch Elspat von Körper war,begann sie doch zu erfahren, daß derselbe den Mühen nichtgewachsen blieb, denen ihre besorgte und unmäßige Liebe ihnunterwarf. Eines Morgens aber belebte die Erscheinung ei-nes Reisenden auf der einsamen Bergstraße die Hoffnungen,welche schon der sorglosen Verzweiflung zu weichen begannen;der Fremde hatte kein Zeichen sächsischer Unterwerfung an sich;in einiger Entfernung konnte sie sehen, wie der von einemGürtel gehaltene Mantel in anmuthigen Falten über seinenRücken fiel, und wie die Feder, welche Rang und edle Geburtbezeugte, auf seiner Mütze wehte. Er trug eine Flinte aufder Schulter, der Degen schwebte an seiner Seite und hattedie gewöhnlichen Zugaben von Dolch, Pistole und Tasche ausZicgcnfell. Ehe noch ihre Augen alle diese Einzelnheiten er-kannt hatte, beschleunigte der Reisende seinen leichten Schritt,erhob den Arm als Zeichen der Wiedererkennung, und Elspathielt einen Augenblick später in ihren Armen ihren geliebtenSohn, der, mit dem Kleide seiner Ahnen angethan, ihrenmütterlichen Blicken als der Schönste unter Zehntausenderschien.

Der erste Ausbruch der Liebe ist unmöglich zu beschreiben,Segnungen mischten sich mit den Beiworten höchster Liebe,welche ihre kräftige Sprache gewährt, um das wilde Ent-zücken der Elspat auszudrücken. Ihr Tisch wurde hastig mitAllem, was sie darbietcn konnte, beladen; die Mutter über-wachte den jungen Soldaten, als er die Erfrischungen ein-