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auf Erfolg treiben könnte, und wer vermochte die Beute soleicht in Geld zu verwandeln^? Die Gefühle, die bei Anderndurch den Glauben aufgeregt würden, daß ein einzigerSohn dieselbe Bahn betreten habe, worauf sein Vater denTod fand, waren den hochländischen Müttern jener Tage un-bekannt. Sie dachte an den Tod von Mac Tavish Mhorals an den eines Helden, welcher in seiner eigenen Kriegfüh-rung gefallen war, und nicht ungerächt seinen Tod fand; siefürchtete weniger den Tod ihres Sohnes,> als dessen Unehre;sie fürchtete für ihn, daß er sich Fremden unterwerfe und inden TodeSschlaf der Seele versinke, der durch eine Stellung-ervorgerufen werden müßte, welche sie für Sklaverei hielt.
Der moralische Grundsatz, welcher so natürlich und gerechtder Seele dessen sich aufdringt, der unter der festen Regierungder Gesetze zum Schutze des Eigenthums der Schwachen gegendie Angriffe der Starken erzogen ist, war für die alte Elspatein versiegeltes Buch und eine verschlossene Quelle. Siehatte von Jugend an gelernt, die sogenannten Sachsen alseinen Stamm zu betrachten, mit welchem die Galen einenfortwährenden Krieg führen; sie hielt somit jede Niederlassungderselben im Bereiche hochländischer Raubzüge als gerecktenGegenstand des Angriffs und der Plünderung. Ihre Gefühlehierüber waren nicht allein durch den Wunsch nach Rache we-gen res Todes ihres Gemahles, sondern auch durck den all-gemeinen Unwillen bestärkt und bekräftigt, welchen man inden Hochlanden nicht mit Unrecht über das barbarische undgcwaltthätige Benehmen der Sieger nach der Schlacht vonCulloden nährte. Andere hochländische Clans betrachteten sieebenfalls als Gegenstände rechtmäßigen Raubes, im Fall der-selbe möglich wäre, wegen alter Feindschaften und tödtlicherFehde.