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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
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friedlich war als irgend eine Gegend in den Reichen KönigGeorgs; es waren nämlich noch sehr viele Zeugen des Auf-standes von 1745 am Leben. Viele wurden dcßhalb noch im-mer von einer unbestimmten Furcht erfüllt, wenn sie von denThürmen der Festung Stirling nach Norden auf die großeBergkette blickten, die wie eine finstere Mauer sich erhebt, umin ihren Schluchten ein Volk zu bergen, dessen Kleidung, Sit-ten und Sprache von denjenigen ihrer Landsleute in denNiederlanden so sehr verschieden waren. Was mich jedochbetrifft, so stammte ich von einem Geschlecht, welches Besorg-nissen, die nur aus der Einbildungskraft entspringen, wenigRaum giebt. Ich hatte einige Verwandte in den Hochlan-den und kannte dort mehrere angesehene Familien; und ob-gleich ich nur mein Kammermädchen mitnahm, trat ich somitfurchtlos die Reise an.

Ich besaß aber auch einen Führer und Cicerone, der diegrößte Aehnlichkeit mit Greatheart in derPilgerreise"hatte. Es war der Postillon Donald Mac Leish, den ichin Stirling mit einem Paar Pferde, von eben so großerKraft und Schönheit w>e Donald selbst, gemiethet hatte,um meinen Wagen, mein Kammermädchen und mich selbstnach jedem Ort zu transportircn, wohin ich Lust zu reisenhaben würde.

Donald Mac Leish gehörte zu der Raffe von Postkncchten,welche, wie ich glaube, durch die regelmäßigen Postkutschen-Verbindungen und durch die Dampfboote jetzt ausgestorbenfind. Sie fanden sich hauptsächlich in Perth, Stirling undGlasgow, wo sie gewöhnlich, nebst ihren Pferden, von Rei-senden gemiethet wurden, die nach dem Lande der Galeneinen Ausflug zum Vergnügen oder ihrer Geschäfte wegenmachte. Diese Art Leute kamen an Charakter denjenigen