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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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müsse, wer vor einem halben Jahrhundert Recht oder Unrechtgehabt habe.

Die Hochlande," fuhr ich fort,müssen Euch reichlichenStoff der Erinnerung darbieten. Ihr habt die vollkommeneVeränderung dieses uralten Landes erlebt und gesehen, wieein Geschlecht, welches von der frühesten Periode der Ge-sellschaft nicht sehr weit entfernt war, in der großen Masseder Civilisation zuletzt aufginq. Ein solcher Wechselkonnte nicht ohne Vorfälle cintreten, welche an sich sehr auf-fallend und auch merkwürdig als Kapitel in der Geschichtedes Menschengeschlechtes sein müssen."

Allerdings," erwiderte Frau Baliol,sollte man erwarten,daß diese Vorgänge dem Beobachter sehr auffallend waren,indeß war dieß kaum der Fall. Was mich betrifft, so warich selbst keine Hochländerin, und die alten hochländischenHäuptlinge, von denen ich sicherlich mehrere kannte, zeigtenin ihrem Wesen wenig Besonderheiten, wodurch sie sich vondem Adel des Niederlandes unterschieden hätten, wenn siesich unter die Gesellschaft in Edinburg mischten und die nie-derländische Kleidung annahmen. Ihr besonderer Charakterwar für ihre Ranggenoffen zu Hause; ihr müßt nicht glauben,daß sie mit Mänteln und hochländischen Schwertern in denStraßen einher stolzierten, oder mit Mütze und Schurzfell inden Palast kamen "

Ich erinnere mich," bemerkte ich,daß Swift in seineman Stella gerichteten Tagebuche schreibt, er habe im Hauseeines schottischen Edelmanns mit zwei hochländischen Häupt-lingen gespeist, und dieselben hätten sich als so gut er-zogene Leute benommen, als er dergleichen jemals ange-troffcn habe."

Das gefährl. Schloß u. and. Erzähl.

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