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Siebentes Kapitel.
Frau Baliol hilft Herrn Croftangry in seinenliterarischen Spekulationen.
Nach der Art, wie ich Frau Bethune Baliol beschriebenhabe, wird der Leser mir glauben, daß ich mich in Betrachtder gemischten Natur meines Werkes auf ihre Mittheilungenund die Geneigtheit, dieselben zu machen, als auf einehauptsächliche Mithilfe bei meiner Unternehmung verließ. Siemißbilligte auch nicht den Vorschlag meiner Herausgabe, ob-gleich sie Zweifel über ihre persönliche Fähigkeit mir zu Helsenaussprach — ein Bedenken, welches sich vielleicht als weiber-artige Ziererei auslcgcn läßt, die einige Bitten um dievon ihr nicht ungern gereichte Gabe als Bedingung ihrerGewährung erheischt-, oder vielleicht hielt cs die gute alteDame, im Bewußtsein, daß ihr ungewöhnlich hohes Alterbald sich schließen müßte, für zweckmäßiger, das Material inForm eines Vermächtnisses zu hinterlaffen, als dasselbe wäh-rend ihres Lebens einem kritischen Publikum vorzulegen.
Manchmal Pflegte ich in unsere Unterhaltungen meineBitte um Mithülfe wegen des Bewußtseins vorzubringcn,daß meine Freundin die werthvollste Niederlage schottischerUcberliefcrungen sei, welche sich wahrscheinlich jetzt noch vor-finde. Hievon war ich so sehr überzeugt, daß ich es nichtunterlassen konnte, wenn ich ihre Beschreibung der Sitten,weit über ihre Zeit hinaus, vernahm, wie Fletcher von Saltonsprach, wie Graham von Glaverhouse tanzte, welche Juwelendie Herzogin von Lunderdale trug und wie fie dazu gelangt