viertel ziehen wolle, wenn ich eine paffende Wohnung bekom-men könne. Janet sprang dreimal vom Fußboden auf, undstieß ebenso viele kurze Freudenrufe aus; ein Zweifel fiel ihraber sogleich wieder ein, und sie verlangte zu wissen, welchenmöglichen Grund ich haben könne, um in einer Gegend zuwohnen, wo nur Wenige, mit Ausnahme Solcher, sich nieder-ließen, welche durch Unglück hiehcr getrieben waren. Es fielmir ein, ich könne ihren Einwurf durch Erzählung der Sageüber das angebliche Steigen meiner Familie und durch denUmstand beseitigen, daß wir unseren Namen von einem be-sonderen Platze bei Holyrood Palace ableitetcn. DieserUmstand, welcher den meisten Leuten als ein sehr abgeschmack-ter Grund für die Wahl eines Wohnsitzes gegolten habenwürde, stellte Janet Mac Evoy durchaus zufrieden.
„Ohne Zweifel! wenn es das Land Eurer Väter war, soließ sich nichts mehr darüber sagen, aber es war doch sonder-bar, daß Euer Familiengut am Stadtende liegt und mitHäusern bedeckt ist, wo des Königs Kühe, Gott segne fie, mitHaut und Horn zu grasen pflegten; es war ein sonderbarerWechsel." Sie besann fich ein wenig, und fuhr dann fort:„aber es ist etwas besser für die Croftangry's, daß der Tauschdes Feldes mit dem bewohnten Ort, und nicht vom bewohn-ten Ort mit der Wüste bei ihnen eintritt, denn Janet selbstkannte ein Thal, wo es Männer gab ebenso wohl wie inCroftangry, und wenn auch deren nicht so viele waren, sowaren es ebenso gute Männer mit ihren buntgewürfcltenMänteln, wie die andern in ihren Tuchröcken; und Häuserwaren dort auch vorhanden; und waren dieselben nicht vonStein und Kalk erbaut, und so -och wie die Häuser in Crof-tangrp, so waren fie doch gut genug für diejenigen, so darinwohnten, und manche schöne Mütze und manches seidene Kopf-