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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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nach dessen Genuß mein Ehrgeiz strebte. Genug, ich ging wiegesagt, zum Canongate.

Ich stand bei dem früher erwähnten Rinnstein, und da meineSeele sich jetzt in behaglicher Stimmung befand,, so warenmeine Sinnesorgane um so feinfühlender; ich erkannte mehrwie früher, daß es hier nur in gewisser Art, wie das Ge-werbe des Pompejus in Maaß für Maaß, angenehm sei. EineUnze Moschus, guter Apotheker! Von dort abgewandt, rich-teten sich meine Schritte zu meinem eigenen demüthigen Ge-mach, wo meine kleine hochländische Dame, so flink und sauberwie jemals (denn alte Frauen behalten ein zehnmal besseresAeußere, als die hart mitgenommenen Senioren des männ-lichen Geschlechtes) an der Thüre stand, und ein hochländischesLied vor sich her sang, als sie ein Tischtuch über der Haus-treppe ausschüttelte und es dann für zukünftigen Gebrauchsorgfältig zusammenlegte.

Wie geht's, Janet?"

Dank Euch, guter Herr," erwiederte meine alte Freundin,ohne mich anzusehen,Ihr könnt aber ebenso gut Frau Evoysagen, denn ich bin Niemandens Janet "

Ihr müßt aber dennoch meine Janet sein habt Ihrmich vergessen? Erinnert Ihr Euch an Chrystal Chroftangrp?"

Das heitere gutmüthige Geschöpf warf ihr Tischtuch indie offene Thüre, schlüpfte die Treppe wie eine Fee, drei Stu-fen auf einmal hinab, ergriff mich bei beiden Händen, sprangzu mir empor und küßte mich wirklich. Ich war ein wenigbeschämt, allein welcher Anbeter des schönen Geschlechts, wenner den Sechzigerjahren nahe ist, vermag jemals dem Ent-gegenkommen einer schönen Zeitgenossin zu widerstehen. Soüberließen wir uns dem vollen Eindruck des Wiedersehens »onv soit, qui mal X peuseund alsdann ging Janet so-