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zornige Antwort, nur einen Triumph gewährt. Zum Theilbegann ich schon zu beargwöhnen, daß sie mich kenne; sie be-zeugte jedoch so wenig Aufregung, daß ich meinen Verdachtnicht für gegründet halten konnte. Ich fuhr deßhalb in sogleichgültigem Tone wie möglich fort: „Wohlan, Wirthin,ich sehe, Ihr wollt von diesem Chrystal nichts Gutes glau-ben, als bis er zurückkehrt, einen guten Pachthof auf demGute kauft und Euch zu seiner Haushälterin macht."
Die alte Frau ließ ihren Faden fallen und faltete dieHände, als sie mit dem Ausdruck der Besorgniß zum Himmelblickte. „Der Herr," rief sie aus, „behüte uns! Der Herrverhüte das in seiner Gnade! O, Herr, wenn Ihr wirklichdiesen unglücklichen Mann kennt, so überredet ihn, sich nieder-zulassen, wo die Leute die guten Eigenschaften kennen, die ernach Eurer Angabe sich erworben hat, und wo Niemand et-was von den Streichen seiner früheren Tage weiß; er pflegteja stolz genug zu sein! Bewirkt, daß er nicht hieher kömmt,sogar wegen seiner selbst; er hatte ja sonst einigen Stolz."
Hier zog sie wieder das Spinnrad dicht an sich heran undbegann den Flachs mit beiden Händen zu zupfen.
„Laßt ihn nicht hieher kommen, damit er nicht verächtlicheBlicke von seinen alten liederlichen Gesellen bekömmt, unddie anständigen Leute nicht sieht, unter denen er die Nase sohoch, sowohl in der Kirche wie auf dem Markte trug; laßtihn nicht in seine Geburtsgegend zurückkehren, damit dieNachbarn auf ihn nicht mit Fingern weisen und sagen, waser ist und was er war, und wie er ein gutes Vermögen ver-schwendete und liederliche Weibspersonen in die Thür vonseines Vaters Haus brachte, bis seine Mutter dort nichtmehr wohnen konnte; und wie eine Magd seines eigenenHauses voraussagte, daß er ein Thunichtgut und ein ver-