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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
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so läßt sich dicß nur durch Dummheit oder Schwäche des greisenAlters entschuldigen. Es gleicht dem Ritt auf einem Schau-kelpferde, wo die äußerste Anstrengung dich keinen Fußvorwärts bringt; es ist eine Art geistiger Tretmühle, aufwelcher ihr stets hinanklimmt, ohne einen Zoll höher zu kom-men. Aus diesen Winken wird der Leser erkennen, daß ichfür eine der Vergnügungen des Alters unfähig bin, welchezwar Cicero nicht erwähnt, zu der man aber in unserenTagen so häufig seine Zuflucht nimmt ich meine eine ge-schlossene tägliche Gesellschaft und in derselben ein ruhigesWhistspiel.

Kehre ich zu meinen alten Gefährten zurück. Einige be-suchten öffentliche Gesellschaften, wie der Geist des StutzersNasch, oder andere aus der verflossenen Hälfte des Jahr-hunderts stammende Stutzer: sie wurden von der kicherndenJugend bei Seite geschoben und von ihren Altersgenossenbemitleidet. Einige waren auf Andacht eingegangen, wie dieFranzosen zu sagen pflegen, und Andere, wie ich besorge,waren zum Teufel gegangen; wenige hatten ihre Zufluchtzum Studium der Wissenschaften und schönen Künste ge-nommen; Einige waren Naturforscher in kleinem Maß-stabe geworden, d. h. sie guckten in Mikroscope undmachten sich mit Experimenten der Physik vertraut, die da-mals gerade in Mode gekommen waren; Einige vertriebensich die Zeit mit Bücherlesen und zur Zahl der Letzterengehörte ich.

Einige Grade Abstoßungskraft gegen die mich umgebendeGesellschaft einige schmerzliche Erinnerungen der frühernFehler und Thorhciten einige Unzufriedenheit mit denlebendigen Menschen flößten mir Neigung zum Studiumder Alterthümer und besonders derjenigen meines Vater-