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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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wem dies kömmt, so nennet mich, sagt ihm, das Geschenk kommevon einem Manne, der ihm höchst verbunden und dankbar ist.Sagt ihm, das Gold, woraus es bestehe, sei körnerweisefrüher erspart und so sorgfältig zusammengchäuft worden,als jemals dasjenige eines Geizhalses ich habe 1000 Mei-len zurückgelegt, um die Gabe zu überbringcn, und jetzt findeich meinen Freund in solchem Zustande!"

Ich legte die Schupftabaksdose auf den Tisch und ent-fernte mich mit zögernden Schritten. Das Auge des Kran-ken fiel auf dieselbe, wie das eines Kindes auf ein glänzen-des Spielzeug, und er stotterte mit kindlicher Ungeduld seineFragen an seine Nichte. Mit gütiger Sanftmuth wiederholtesie ihm, wer ich wäre, woher ich komme u. s- w. Ich standim Begriff mich umzuwenden und von einem so peinlichenAuftritt hinweg zu eilen, als der Arzt seine Hand auf meinenAermel mit den Worten legte:Bleibt noch, es ist eine Ver-änderung eingetretey."

Eine Veränderung trat wirklich ein und zwar eine sehrauffallende. Eine schwache Röthe verbreitete fich über dieblaffen Züge; dieselben schienen das Aussehen des Bewußt-seins wieder anzunehmen, welches der Lebenskraft angehört,sein Auge strahlte noch einmal, seine Lippe färbte fich, er rich-tete fich auf aus der nachlässigen Stellung, die er bisher ein-genommen hatte und erhob fich ohne Beistand, der Doctorund der Diener eilten herbei, um ihn zu stützen. Er entferntesie mit einem Wink und sie begnügten fich damit, eineStellung hinter ihm cinzunehmen, um bei Vorfällen sogleichbei der Hand zu sein, im Fall die neu erlangte Kraft ebensoplötzlich wieder verschwinden sollte, wie sie belebt wor-den war.

Mein theurer Croftangry," sagte er im Tone der frühe-