hatte, bekannt machte und ihm die Nothwendigkeit sein Ei-genthum zurückzunehmen vorstellte, welches jener in den Hän-den desjenigen zurückzulaffcn gedachte, dem es während desKampfes anheim gefallen war. Das Vertrauen zwischen Bei-den wurde so groß, daß Jnvernahyle von Karl Edward dieFreigcbung seines Gefangenen auf Ehrenwort erlangte; balddarauf besuchte er, nach den Hochlanden zur Aushebung vonLeuten ausgeschickt, den Oberst in dessen Hause und verbrachtezwei glückliche Tage mit demselben und seinen whigistischcnVerwandten, ohne daß man von beiden Seiten an das da-malige Wüthen des Bürgerkrieges dachte.
Als die Schlacht von Cullodcn den Hoffnungen Karl Edwardsein Ende machte, wurde Jnvernahple, verwundet und unfähig sichzu bewegen, durch den treuen Eifer seiner Leute vom Schlacht-felde fortgetragen. Da er aber sich als Jacobit sehr hervor-gethan hatte, wurde seine Familie und sein Eigenthum demSpstcme rachsüchtiger Zerstörung ausgesetzt, welches nur zuallgemein im Lande der Aufständischen zur Ausführung ge-bracht wurde. Die Reihe war jetzt an dem Oberst White-foord, seine Bemühungen auf den Retter seines Lebens zuverwenden; er ermüdete alle Militär- und Civilbehördcn mitGesuchen, um demselben die königliche Gnade zu verschaffen,oder wenigstens um seiner Gemahlin und seiner Familie Schutzzu gewähren. Seine Bemühungen waren lange Zeit vergeb-lich; wie Jnvernahple sagte, war er auf jeder Liste, als einschädliches Raubthier bezeichnet. Zuletzt wandte sich OberstWhitesoord an den Herzog von Cumberland und unterstütztesein Gesuch mit jeder Begründung, woran er nur denkenkonnte. Als er wiederum eine abschlägige Antwort erhielt,zog er sein Patent aus der Tasche, erwähnte einiges überdie Dienste, die er selbst und seine Familie dem Hause