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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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det mir aber zugestehen, daß ich niemals Bosheit gegen einentapsern Feind hegte, wenn derselbe mir Schaden erwies, undzeigt mir auch den Schotten, welcher mit der natürlichen Liebegegen sein Vaterland erfüllt, nicht in diesen Zeiten die Stahl-haube einem Hut und einer Feder vorzog, oder welcher nichtmit gezogenen Schwertern besser bekannt war, als mit Ge-betbüchern. Ihr selbst Vater, wißt ja wohl, daß wir in un-serem Verfahren gegen die englische Partei stets die Unter-stützung der aufrichtigen Väter der schottischen Kirche erlangten,und daß wir von ihnen ermahnt wurden, die Waffen zu er-greifen, um sie zu Ehren des Königs von Schottland undzur Vertheidigung unserer eigenen Rechte zu gebrauchen."

Ohne Zweifel," sagte der Prälat,waren dies unsereErmahnungen, auch trage ich Euch jetzt keine andere Lehrevor; da ich mich aber von Blut umringt, und einen sterben-den Mann vor mir sehe, bin ich gezwungen, in meinem Gebetezu bezweifeln, ob ich nicht vom richtigen Pfade abgelenkt undso das Mittel wurde, auch Andere auf eine falsche Bahn zuführen. Mag der Himmel mir vergeben, wenn dies der Fallist, denn ich kann mich nur auf eine aufrichtige und ehrlicheAbsicht, als Entschuldigung des irrthümlichen Rathes berufen,den ich Euch und Anderen hinsichtlich dieser Kriege ertheilte.Ich bin mir bewußt, daß ich in einigem Grade den Charaktermeines Standes vcrläugncte, als ich Euch ermuthigte, EureSchwerter in Blut zu baden, denn derselbe gebeut mir wederBlut zu vergießen, noch dessen Vergießung durch Andere zubewirken- Möge der Himmel uns befähigen, unseren Pflichtenzu gehorchen, und unsere Jrrthümer zu bereuen, besondersaber solche, welche den Tod oder das Elend unserer Neben-menschen veranlaßten. Vor Allem möge dieser sterbendeChrist seine Jrrthümer erkennen, und mit Aufrichtigkeit das-