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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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die Religionsgebräuche des Tages. Die Ausrufungen derVersammlung mischten sich mit der tiefen Stimme des Geist-lichen, welcher die heiligen Religionsgebräuche verübte; dasGanze bildete einen Auftritt, welcher, mit katholischer Geschick-lichkeit und Ccrcmonien durchgeführt, sowohl den Eindruck derEhrfurcht wie der Rührung hcrvorrief.

Der Armbrustschütze, als er den Eifer bemerkte, womit dieLeute auf dem Kirchhofe, sowie auch eine Anzahl solcher, die'aus der Kirche kamen, den Bischof des Sprengels zu begrüßensich beeilten, schämte sich einigermaßen über den Verdacht, dener gegen die Aufrichtigkeit der Absicht des guten Mannes hie--cr zu kommen gehegt hatte. Bertram benutzte den Anfallvon Andacht, der vielleicht bei dem alten Greenleaf nicht sehrgewöhnlich war, als derselbe sich in diesem Augenblicke vor-wärts drängte, um an den geistlichen Segnungen, welcheder Prälat austheilte, seinen Antheil zu haben; der Sängermachte sich somit frei von seinem englischen Freunde, eilte zurLady Augusts und tauschte mit derselben durch einen Hände-druck einen gegenseitigen Glückwunsch für das beiderseitigeWiederfindcn aus. Auf ein Zeichen vom Sänger entferntensich Beide in das Innere der Kirche, so daß sie unter demGedränge unbemerkt bleiben konnten, wobei sie durch die tie-fen Schatten in einigen Theilen des Gebäudes begünstigtwurden.

Das Innere der Kirche, in Trümmern zwar, abernoch immer mit den Waffentrophäen der letzten Lords vonDouglas behängen, bot eher den Anblick einer verbreche-risch entweihten Ruine, als eines heiligen Platzes; einigeSorgfalt war jedoch getroffen worden, um sie für den Got-tesdienst des Tages herzurichten. Am unteren Ende hingdas große Schild des William von Douglas, welcher vor