Neunzehntes Kapitel.
He!ß> Sporn: Mir bleibt hier keine Wahl; er ärgert michMit dem Geschwätz vom Manlwurf und von Hummeln,
Vom Träumer Merlin, dessen Seherkunden,
Vom Drachen und vom schuppenlosen Fisch,
Vom Vogel Greif, dem man die Flügel stutzte,
Vom Naben, welcher mausert, von dem Löwen,
Der niederduckt, und von dem Katzensprünge,
Kurzum, mit albernem Gewäsch in Menge,
So daß ich gänzlich die Geduld verliere,
König Heinrich IV.
Das Gespräch zwischen dem Sänger und dem alten Arm-brustschützen nahm natürlich eine ähnliche Richtung, wie das-jenige von Heist-Sporn und Glendower, woran GilbertGrecnleaf allmälig einen größeren Aniheil nahm, als esseiner Erziehung und seiner Denkungsweise gemäß zu seinschien. Als er aber sich anstrcngte, sich der Feldzeichen mili-tärischer Häuptlinge, ihrer Kriegsruse, Sinnbilder und ande-rer Abzeichen zu erinnern, wodurch dieselben im Kriege sichauszeichneten, und in prophetischen Reimen angedeutet wer-den konnten, begann er das Vergnügen zu empfinden, welchesdie meisten Leute fühlen, wenn sie an sich unerwarteterweiseden Besitz einer Fähigkeit entdecken, deren Anwendung derAugenblick erheischt, so daß fle durch den Besitz Bedeutungerlangen. Des Sängers gesunder Menschenverstand erstauntesicherlich über die von seinem Gefährten gezeigten Wider-sprüche, als derselbe von seiner Liebhaberei Hinreißen ließ,einerseits seine neu entdeckte Eigenschaft zur Schau zu