Diener der Lady Angusta de Berkeley war, sich als treuenVertrauten derselben erwiesen hatte, und wahrscheinlich auchalle Beweggründe und Umstände ihrer schottischen Reisekannte. Es war daher der Klugheit angemessen, daß mansich seiner Geneigtheit versicherte, und de Walton hatte auchseinem treuen Schützen anbefohlcn, daß er jeden Verdacht gegenBertram aufgeben, aber ihn zugleich im Auge und wo mög-lich in guter Stimmung gegen den Gouverneur des Schlos-ses und dessen Anhänger halten solle. Dem gemäß hegteGreenleaf keinen Zweifel, daß die einzige Weise, dem Sän-ger zu gefallen, in Geduld beim Zuhören seiner Lieder undin Lobpreisungen bestehe, wenn er Lieder singen oder Ge-schichten erzählen wolle; »m sich nun der Ausführung derBefehle seines Herrn zu versichern, hielt er es für nothwen-dig, von dem Kellermeister eine genügende Menge guten Ge-tränkes zu verlangen, wodurch das Vergnügen seiner Gesell-schaft nothwendig gesteigert werden mußte.
Nachdem Gilbert Greenleaf sich so mit den Mitteln ver-sehen hatte, um mit dem Sänger eine lange Unterredungaushalten zu können, machte er den Vorschlag, ein be-hagliches Frühstück im Beginn des Morgens einzuneh-men, welches, wenn es Bertram gefällig wäre, sie als-dann Beide mit einem Becher Sekt hinunterspülen könnten;da er ferner von seinem Herrn den Befehl erhalten hatte,dem Sänger in der Gegend des Schlosses Alles zu zeigen,was derselbe zu sehen wünschen werde, trug er daraufan, ihre durch Wein etwas erhitzten Köpfe damit zu erfri-schen, daß sie einen Theil der Besatzung von Douglas indem Dienste dieses Tages begleiteten, welcher, wie wir schonbemerkt haben, ein besonders heiliger Festtag war. Gegensolchen Vorschlag konnte der Sänger, durch sein Gewerbe ein