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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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so werde ich gerne die Person sein, welche die Stelle einesBedienten der Dame übernimmt."

Du fehlst niemals," sagte Douglas,sobald eine männ-liche That zu vollbringen ist; bedenke jedoch, daß diese Dameihr Wort durch einen Eid verpfänden muß, sie werde sich alsunsere treue Gefangene betrachten; mag sie ausgelöst werdenoder nicht, sie dient als Pfand für das Leben, die Freiheitund die gute Behandlung des Michael Turnbull; will SirJohn de Walton meine Bedingungen nicht eingehcn, somuß sie sich verpflichten, mit Turnbull zu uns zuruckzu-kchren, damit wir über sie nach unserem Belieben verfügenkönnen."

Unter diesen Bedingungen fand sich Manches, was dieLadp Augusta mit natürlichem Zweifel und Schrecken erfüllte;andererseits erthcilte aber die Erklärung des Douglas, sosonderbar es auch scheinen mag, ihrer Lage eine Entscheidung,welche sonst nicht erreicht werden konnte. Wegen der hohenMeinung, welche sie von der Ritterlichkeit des Douglas hegte,vermochte sie nichts Anderes zu denken, als daß jeder Theilder Rolle, die er jetzt in dem sich nahenden Drama spielenwerde, durchaus dem Verfahren entsprechen müßte, welchesein vollkommen guter Ritter unter allen Umständen gegenseinen Feind zu beobachten habe. Sogar mit Rücksicht aufde Walton empfand sie jetzt, daß sie aus einer peinlichenLage gerettet werde. Der Gedanke, daß sie vom Ritterselbst in männlicher Kleidung entdeckt würde, hatte sie bisherfortwährend gequält; sie hegte ein Gefühl, als habe sie dieGesetze der Weiblichkeit dadurch verletzt, daß sie ihre Ent-würfe hinsichtlich seiner, über die jungfräulichen Gränzen hin-aus, auödehnteein Schritt, welcher sie in den Augen ihres