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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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bieten wird, wenn es in meiner Macht steht, dieselbe zuentfernen. — Horcht! —"

„Das ist das Zeichen unserer Freiheit," erwiederte Ursula,indem sie auf einen Ton achtete, welcher dem Geschrei derNachteule glich; „wir müssen uns vorbereiten, das Kloster inwenigen Minuten zu verlassen; habt Ihr Etwas mitzu-nehmen ?"

„Nichts," erwiederte die Lady Berkeley, „mit Ausnahmeder wenigen Kostbarkeiten, die ich mit mir nahm, ich weißnicht zu welchem Zwecke. Diese kleine Pergamentrolle, dieich zurücklassen werde, ertheilt meinem treuen Sänger dieVollmacht, sich dadurch zu retten, daß er dem Sir John deWalton gesteht, wer die Person wirklich ist, die er in seinerGewalt hatte "

„Es ist sonderbar," sagte die Novize von St. Bride,„durch welche Jrrgänge die Liebe gleich einem Irrlicht ihreAnhänger führt. — Habt Acht bei Eurem Absteigen; diesesorgfältig versteckte Fallthür mit merkwürdig gebildeten undeingeschmierten Angeln führt zu einer geheimen Hinterthür;vor derselben warten schon die Pferde, die uns in Standsehen werden. St. Bride's Haus eiligst zu verlassen. DerHimmel segne sie und ihr Kloster! Wir dürfen kein Licht be-nutzen, bis wir in der freien Luft sind."

Während dem wechselte Schwester Ursula, welcher wirjetzt den Klosternamen zuletzt ertheilen, ihre Stola, oder ihrweites oberes Klosterkleid mit dem fester anschließenden Rockund dem Gürtel eines Reiters; sie ging durch verschiedene,absichtlich verwickelt gebaute Gänge voran, bis die LadyBerkeley mit klopfendem Herzen in dem blassen und unge-wissen Mondlicht stand, welches grau und unbestimmt auf die

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