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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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verursache, der sich jedenfalls mit Geld wieder ausgleichenläßt; ich besitze aber kein Recht, mich dem Wagniß einer Ver-schwörung gegen den König auszusetzcn und so die verratheri-sche Uebergabe des Schlosses Douglas zu befördern, wozu,wie ich weiß, so manche Entwürfe geschmiedet werden. Hin-sichtlich derselben ist kein Plan so verzweifelt, daß Werkzeugemit genügender Kühnheit sich nicht finden ließen, um die Aus-führung zu unternehmen. Ein Mann in meiner Lage muß,wenn auch der Sclave seines Gewissens, die falschen Bedenk-lichkeiten bei Seite setzen, welche scheinbar aus unserem mo-ralischen Gefühl entspringen, da sie in Wirklichkeit nur dieEingebungen einer gezierten Weichlichkeit sind- Ich schwörebeim Himmel, ich will mich nicht.von den Thorheiten einessolchen Burschen wie Apmer anstecken lassen; ich will nicht,damit ich seinen Launen nachgebe, Alles verlieren, was Liebeund Ehrgeiz für einen zwölfmonatlichen Dienst der wachsam-sten und widerwärtigsten Art mir darbieten kann; ich willgeradezu auf meinen Zweck losgehen und in Schottland die-selben Vorsichtsmaßregeln wie in der Gascognc und der Nor-mandie in Anwendung bringen Holla, Page!"

Einer seiner Diener erschien,Hole mir Gilbert Green-leaf, den Armbrustschützen, und sage ihm, daß ich mit ihmüber die zwei Bogenstäbe und Bündel Pfeile reden will, hin-sichtlich derer ich ihm einen Auftrag nach Ayr gab."

Nach wenigen Minuten trat der Armbrustschütze ein, indemer in seiner Hand zwei noch nicht gänzlich fertige Bogenstäbeund eine Anzahl Pfeile in einem Bündel hielt. Er zeigte diegeheimnißvollen Blicke eines Mannes, dessen offenbares Ge-schäft von keiner großen Wichtigkeit ist, aber als Paß für an-dere Angelegenheiten geheimer Natur dient. Als der Ritterschwieg, und keine andere Gelegenheit gab, das Gespräch zu

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