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rcchtigkeit, daß Ihr voraussetzt, ich wolle Euch durch dieseFragen einen Vortheil abgewinnen. Bedenkt, junger Ritter,daß wenn Ihr Fragen ausweicht, um Eurem kommandirendcnOffizier auf dessen Verlangen Eure Meinung zu sagen, Ihrin Bezug auf den Dienst ebenso ein Vergehen begeht, alswenn Ihr Euch weigern würdet, ihm den Beistand EuresSchwertes und Eurer Lanze zu leihen."
„Wenn das der Fall ist," erwiderte de Valence, „so laßtmich in deutlichen Worten wissen, worin Ihr mich um meineMeinung fragt. Ich will fie mit deutlichen Worten sagen, unddas Ergebniß vertreten, sogar wenn ich das Unglück habensollte (ein für einen jungen Mann und einen untergeordnetenOffizier unverzeihliches Verbrechen), verschiedener Anficht wieSir John de Walton zu sein."
„Ich frage Euch also, Herr Ritter von Valence," erwiderteder Gouverneur, „was Eure Meinung über diesen SängerBertram ist, und ob der Verdacht hinsichtlich seiner und seinesSohnes nicht solcher Art ist, daß ich fie zur Ausführung mei-nes Dienstes in genaues Verhör mit der gewöhnlichen undaußergewöhnlichen Befragung nehmen muß, wie es in solchenFällen gewöhnlich ist, und ob fie nicht aus dem Schloß unddem Gebiet von Douglasdale unter Strafe der Geißelung zuvertreiben sind, wenn fie sich wieder in diesen Gegenden um-herstreifend antreffen lassen."
„Ihr fragt mich um meine Meinung," sagte de Valence,„und ich will Euch dieselbe, Herr Ritter von Walton, so freiund offen sagen, als ständen wir noch auf einem so freund-schaftlichen Fuße wie jemals. Ich stimme mit Euch darinüberein, daß die meisten derjenigen, welche heut zu Tage dieKunde des Gesanges ausüben, durchaus ungeeignet find, diehöheren Ansprüche dieses edlen Standes zu erheben. Sänger