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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
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des Thales, welcher in Douglasdale keine geringe Aehnlichkeitmit einer Oase bietet, denn er ist von dichten Wäldern, vonMoorland mit Teichen gelegentlich auch von felsigem Bodenumringt, so daß große Strecke» öden Gebietes vorhandenfind, in welche das Wild von der Nähe des Menschen gedrängt,sich gerne zu verstecken Pflegt.

Als die Jäger die Orte durchzogen, welche das Feld vomWalde trennten, herrschte unter ihnen die aufregende Unge-wißheit, welche Art Wild zuerst sich finden werde. Der Jä-ger mit gespannter Armbrust oder mit zum Wurf bereitenSpeere, beobachtete sorgfältig, während sein gutes mit Gebißwohl versehenes Pferd zum Sprung bereit gehalten wurde,welche Thiere aus dem Dickicht Hervordringen würden, so daßer bereit war, mogten Hirsche, Eber, Wölfe, wildes Rindviehoder andere Arten von Wild ihm in den Wurf kommen.

Der Wolf, welcher durch seine Räubereien das gefährlichsteder wilden Thiere war, gewährte jedoch nicht die von seinemNamen zu erwartende Unterhaltung; er floh gewöhnlich aufgroße Entfernung, bisweilen auf mehrere Meilen, ehe er Muthgenug faßte, sich seinem Feinde zu stellen, obgleich er in sol-chen Augenblicken furchtbarer war, und sowohl Hunde wieMenschen durch seinen furchtbaren Biß häufig tödtete, so wirder dagegen zu andern Malen wegen seiner Feigheit verachtet.Der Eber war andererseits ein weit zornigeres und muthige-res Thier.

Das wilde Rindvieh''), das furchtbarste aller Bewohner des

6) Diese Stiere werden oon Hector BobthiuS in folgender Weisegeschildert: ..In diesem caledvnischen Walde sieht man bisweilen wilde

Stiere mit krausen und lockigen Mähnen, gleich trotzigen Löwen; ob-gleich sie sanft und zahm in der übrigen Gestalt ihrer Körper scheinen,waren sie wilder als andere Thiere, und hegten solchen Haß gegen die