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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
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tion eines Theaters bei Seite geschoben zu sein schien, umeine Aussicht in den unteren Theil des ThaleS zu gestatten,den Reisenden der Anblick der ausgedehnten Niederung, vonwelcher sich einzelne Theile schon gezeigt hatten, die sich aber jetzt,als der Fluß enger wurde, in ihrer ganzen Ausdehnung aus-breitete, während in einiger Entfernung vom Strome sich dasmit Thürmen geschmückte stolze Schloß erhob, wovon das ganzeThal den Namen führte. Der Nebel, welcher sortfuhr, dasThal mit seinen flockigen Wolken zu belasten, zeigte unvollkom-men die rohen Vertheidigungswerke des Städtchens Douglas,welche einen vorübergehenden Angriff zurückhalten, aber keinerregelmäßigen Belagerung widerstehen konnten. Der auffal-lendste Bau des Städtchens war dessen Kirche, ein im Mittel-punkt des elfteren auf einer Anhöhe errichtetes gothischcs Werk,welches sich aber damals in sehr verfallenem Zustande befand.Links sah man in einiger Entfernung andere Thürme undZinnen; das gefährliche Schloß Douglas endlich war von derStadt durch einen Wassergraben getrennt, welcher sich beinahegänzlich um dasselbe -erumzog.

Dasselbe war in dem finsteren Stil des Mittelalters mitSchloßthürmen und Zinnen befestigt; vor allen andern ragteein großer Thurm hervor, der den Namen Lord Henry Clif-fords führte.

Das ist das Schloß," sagte Aymer de Valence, als er denArm ausstreckte, während ein triumphircndes Lächeln auf sei-ner Stirn ruhte;jetzt urtheile selbst, ob die von Cliffordhinzugefögten Werke die nächste Einnahme zu einer leichterenThat wie die früheren machen werden "

Der Sänger schüttelte den Kopf und citirte die Worte desPsalmistennisi üoinmus Etockiet"; er setzte die Unterhal-tung nicht weiter fort, obgleich de Valence ärgerlich antwor-