darüber lachen, wenn Ihr dies für einen paffenden Gegen-stand des Scherzes haltet; es leben jedoch noch Menschen, diees mit eigenen Augen sahen, und der Erfolg zeigte nur zusehr, welches Unglück diese seltsame Vorbedeutung vorherverkündete."
„Ich habe von der Geschichte gehört," sagte der Ritter,„der Mönch jedoch, welcher sie mir erzählte, berichtete, daßdie Gestalt, wenn auch unglücklich gewählt, vielleicht absicht-lich als ein Theil des Gepränges angebracht war."
„Davon weiß ich nichts," sagte der Sänger in trockenemTone, „es herrscht aber kein Zweifel, daß bald darauf KönigAlexander zum großen Kummer seines Volkes starb. DieJungfrau von Norwegen, seine Erbin, folgte ihrem Großvaterschnell in's Grab und unser englischer König, Herr Ritter,brachte einen Anspruch von Abhängigkeit und LehenspflichtSchottlands vor, von welchem weder die Rechtsgelehrten, dieEdclleute und Priester, noch sogar die Sänger jemals etwasgehört hatten."
„Ich will verflucht sein," unterbrach ihn Sir Apmer deValence, „wenn dies nicht über unscrn Vertrag hinaus geht-Ich bin mit Euch übereingekommen, Eure Erzählung mit Ge-duld anzuhören, ich habe mich jedoch noch nicht dazu ver-pflichtet, daß dieselbe auch Gegenstände des Vorwurfes gegenEdward I. gesegneten Andenkens enthalten dürfe; auch willich nicht erlauben, daß sein Name vor meinen Ohren ohnedie Achtung erwähnt wird, die seinem hohen Range und seinenedlen Eigenschaflen gebührt."
„Nun," sagte der Sänger, „ich bin kein hochländischerSackpseifer oder Genealogist, um die Achtung vor meinerKunst so weit zu treiben, daß ich mit einem würdigen ManneZank anfangen sollte, der mich im Beginn eines Liedes un-