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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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an die Stirne, und rief zuletzt aus:bei der Mutter Gottes,cs ist mein alter Freund, Tom Dickson! Was bringt ihn insolchen Aerger gegen den jungen Mann dort, welcher, wieich glaube, der kleine wilde Bursch, sein Sohn Carl ist, dervor einigen zwanzig Jahren herumzulaufen und Binsen zuflechten pflegte. Es ist jedoch unser Glück, daß wir unsereFreunde noch auf den Beinen antreffen, denn ich wette, Tomhat ein herzhaftes Stuck Rindfleisch im Topfe, ehe er zu Bettgeht, und er müßte seine Gewohnheit gänzlich verändert haben,wenn ein alter Freund nicht seinen Antheil bekäme. Wer aberweiß, wenn wir später gekommen wären, zu welcher Stundeer es für passend halten würde, die Thürklinke aufzudrückenund den Riegel wegzuschieben, weil eine feindliche Besatzungsich in der Nähe befindet? Nennen wir nämlich die Dinge beiihrem wahren Namen, so ist das der passende Ausdruck für eineenglische Besatzung im Schlosse eines schottischen Edelmannes."

Alberner Mann," erwiderte die Dame,du urtheilst überSir John de Walton, als wäre derselbe ein grober Bauer,dem die Gelegenheit, nach Belieben zu bandeln, eine Ver-suchung zur Ausgelassenheit ist, um Grausamkeit und Unter-drückung zu üben. Ich aber könnte Euch mein Wort geben,daß Ihr, abgesehen von dem Streit um die Königreiche, wel-cher natürlich im ritterlichen Kampf von beiden Seiten ent-schieden werden wird, in diesem Gebiete finden werdet, wieEngländer und Schotten unter dem Bereich der Herrschaftvon Sir John de Walton zusammen als eine Heerde vonSchafen und Ziegen unter einem Schäferhunde leben- Ermag ein Feind sein, vor welchem die Schotten bei gewissenGelegenheiten fliehen, sie werden sich aber nichts desto wenigereifrig um ihn als ihren Beschützer sammeln, sobald irgend einWolf sich zeigen sollte."