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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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die Dame, »kann aber keinen Gebrauch davon machen. Soll-test du bei der Kenntniß dieser Gegend irgendwo etwas voneinem anständigen Hause wissen, mag es Reichen oder Armengehören, so würde ich gerne dort zur Nacht bleiben, wennich Quartier bis morgen früh erhalten kann. Die Thore vonDouglas-Castle werden sich dann für Gäste von unserem fried-lichen Aussehen eröffnen, und cs will heraus wirkönnten alSdann Zeit haben, für unfern Anzug so zu sorgen,daß wir einer guten Aufnahme gewiß wären, wenn wir un-sere Locken gehörig kämmen, oder auf andere Weise uns her-ausputzen würden."

Ach, Madame!" sagte Bertram,wäre nicht Sir Johnde Walton im Spiele, so würde ich zu erwidern wagen, daßeine ungewaschene Stirn, ein ungekämmter Haarkopf und einschmutzigeres Aussehen, wie jemals Eure Ladpschast zeigteoder zeigen konnte, weit geeigneter wären, um die Verklei-dung eines Sängerburschen zu bewahren, den Ihr in Euremgegenwärtigen Aufzug darstellen wollt."

Leidet Ihr, Bertram, daß Eure jungen Zöglinge wirklichso tölpelhaft und schmutzig sind?" erwiderte die Dame,ichwenigstens will sie hierin nicht nachahmen, und mag Sir Johnim Schlosse Douglas sein oder nicht, so will ich die Solda-ten, welchen eine so ehrenvolle Bewachung aufgetragen ist-mit einer gewaschenen Stirn und einem etwas geordnetenKopf meine Kunst zum Besten geben. Was aber die Rück-kehr betrifft, ohne daß ich ein Schloß gesehen habe, welchessogar meinen Träumen sich darbot, so kannst du gehen, Ber-tram, ich aber werde dich nicht begleiten."

Und wenn ich mich von Eurer Ladpschast unter solchenBedingungen trenne," erwiderte der Sänger, «jetzt, da EureVermummung beinahe vollbracht ist, so wird es nur der böse