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entgehe ich auf dieser Reise solchem Unglück, so werde ich derMeinung sein, daß Hunger und Durst mir mein ganzes Le-ben lang nichts anhaben können."
»Du hast schon einmal oder zweimal darunter sehr gelit-ten, mein armer Freund." sagte die Dame.
„Irgend etwas, was ich gelitten habe, hat wenig zu be-deuten; ich wäre sehr undankbar, wollte ich der Unbequem-lichkeit, ein Frühstück zu entbehre», oder ein Mittagessen zurUnrechten Zeit cinnehmen zu müssen, einen so ernstlichen Na-men crtheilen. Ich kann aber kaum begreifen, daß EureLadyschaft diesen Marsch länger ertragen wird. Ihr müßtselbst empfinden, daß das Herumziehen in diesen Hochlanden,in denen uns die Schotten ein so gutes Maaß ihrer Meilengeben, durchaus kein Spaß ist, und was Douglas-Castle be-trifft, so ist cs noch drei gute Meilen weit entfernt."
„Es ist also die Frage," sagte die Dame mit einem Seuf-zer, „was wir zu thun haben, wenn wir noch so weit gehenmüssen, da das Schloßthor lange vor unserer Ankunft ge-schloffen sein muß "
„Die Thore von Douglas unter der Bewachung von SirJohn de Walton öffnen sich nicht so leicht, wie die unseresButterschrankes in Eurem eigene» Schloß, wenn die Angelngut geschmiert find; wenn nur Eure Ladpschaft meinen Rathannehmcn und umkehrcn will, so sind wir höchstens nach zweiTagen wieder in einem Lande, wo für des Menschen Bedürf-nisse, wie die Gasthöfe verkünden, mit möglichst geringemVerzug gesorgt ist; von dem Geheimniß dieser kleinen Reisewird dann ein Sterblicher niemals etwas wissen, mit Aus-nahme unserer selbst, so wahr ich ein geschworner Sänger,und ein Mann von Wort bin."
„Ich danke dir für deinen ehrlichen Rath, Bertram," sagte