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Uebergang dem Reisenden leichter werden könne. Noch vielweniger träumte man von den Geheimnissen, welche MacAdam kürzlich enthüllt hat. Wozu jedoch hätten die altenHerren Douglas diese Grundsätze anwenden sollen, sogarwenn sie ihnen in aller Vollkommenheit bekannt gewesen wä-ren? Räderwagen waren gänzlich unbekannt, mit Ausnahmesolcher von der plumpesten Art und derjenigen, welche für dieeinfachsten Verfahrungöwcisen des Ackerbau's gebraucht wur-den. Sogar die zartesten Frauen hatten keine anderen Trans-portmittel, wie ein Pferd, und im Fall einer schweren Krank-heit eine Sänfte. Die Männer brauchten ibre eigenen der-ben Glieder oder kräftigen Pferde, um sich von einem Ortzum andern zu begeben; Reisende und besonders Frauen er-duldeten keine geringe Unbequemlichkeit wegen der rauhenNatur des Bodens. Ein angeschwollener Fluß durchschnittbisweilen ihren Weg und zwang sie zu warten, bis das Wasserseinen wüthenden Strom gemindert hatte; das Ufer eineskleinen Flusses wurde gelegentlich durch die Wirkungen einesGewitters, einer heftigen Ueberschwemmung oder anderer ge-waltsamer Naturereignisse hinweggerissen; der Wanderer mußtealsdann sich auf seine Kenntniß der Gegend verlassen, oderdie möglichst beste örtliche Kundschaft sich zu verschaffen su-chen, damit er seinem Pfade zur Uebcrsteigung solcher wider-licher Hindernisse eine Richtung geben könne.
Der Douglas strömt aus einem Amphitheater von Gebir-gen, welches im Süden das Thal begrenzt, aus dessen Bä-chen sowie aus plötzlichen Regengüssen er sein geringes Wassererhält. Der allgemeine Anblick des Landes ist derselbe, wieüberall in den zur Viehzucht geeigneten Gebirgsgegenden desSüdens von Schottland, worauf sich gewöhnlich wild gele-gene und ärmliche Pachthöfe vorfinden; zur Zeit unserer Ge-