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des Reiches auszuzeichnen. So erreichten sie eine solche Höhein Bedeutung und Ansehen, daß ihre große Macht in Vasal-leuländereien und Schlössern zuletzt zum Theil die Ursacheihres Falles war, weil die nachfolgenden Könige Argwohngegen sie hegten."
In jeder Erzählung des schottischen Unabhängigkeitskriegesnehmen die Jahre gefährlicher Abenteuer und Leiden des er-lauchten Freundes von Robert Bruce einen bedeutenden Platzein, eines Ritters, welcher die englischen Truppenabthctlungen,die nach einander sein väterliches Gebiet besetzten, in wieder-holten und glücklichen Versuchen bekämpfte, um die furchtbareFestung Douglas Castle ihrem Besitz zu entreißen. Sowohlin englischen wie schottischen Chroniken und in Rpmcrs Foederawerden die verschiedenen Offiziere häufig genannt, welchenKönig Edward die Vertheidigung dieser berühmten Feste ver-traute, besonders Sir Robert Clifford, der Vorfahr des hel-denmüthigen Geschlechts der Cliffords, der Grafen von Cum-derland, dessen Lieutenant Sir Richard de Thurlevalle vonThirwall Castle am Tippal in Northumberland und Sir Johnde Walton, dessen romantische Geschichte der von ihm gegenseiner Geliebten eingegangenen Verpflichtung, Douglas Castleein Jahr lang zu halten, oder auf alle Hoffnung hinsichtlichderselben zu verzichten, nebst den tragischen, in dieser Erzäh-lung etwas gemilderten Folgen, durch Hume de Godscroftweitläufig berichtet und als eines der rührendsten Ereignissein der Chronik des Ritterthums dargestellt ist.
Ehe noch der Verfasser in der Entwerfung vorliegenderErzählung, lwahrscheinlich der letzten, die er schreiben wird,ziemlich weit gekommen war, machte er eine Reise nachDouglaSdale, um die Trümmer des berühmten Schlosses, dieKirche von St. Bride von Douglas, die Schutzheiligen dieser